Fehlgeschlagene Updates sind plattformübergreifend keine Seltenheit: Nicht jedes Qualitäts- oder Funktionsupdate funktioniert auf Anhieb auf jedem PC oder Laptop. Wer dann kein tieferes
Fachwissen oder zufällig ein Rettungssystem auf einem USB-Stick parat hat, steht schnell vor einem Problem. Ob zerschossene Bootloader, zurückgezogene Zertifikate oder beschädigte Systemdateien –
eine Reparatur ist oft aufwendig und nervenaufreibend.
Moderne, unveränderliche Linux-Systeme (sogenannte Immutable OS) wie Fedora Silverblue oder Kinoite gehen hier einen völlig neuen Weg. Sollte nach einem Update etwas schiefgehen, erlauben sie
beim Systemstart eine unkomplizierte Rolle rückwärts: Im Boot-Menü lässt sich einfach die vorherige, funktionierende Version des Betriebssystems auswählen.
Der Clou dabei: Das System ist sofort wieder einsatzbereit, während die eigenen Dateien im Benutzerverzeichnis absolut sicher und unangetastet bleiben. Da das Kernsystem zudem schreibgeschützt
ist, bietet diese Architektur ganz nebenbei auch einen hervorragenden Schutz vor Viren und Trojanern.
